Sparen beim Kochen ist so einfach.


Jedes Jahr das gleiche Drama: Die Strompreise steigen durch die Decke. Glaubt man den Prognosen von "Agora Energiewende" vom Juli 2016 könnte die EEG-Umlage im Jahr 2018 auf gut 7,1 bis 7,3 Cent pro Kilowattstunde steigen.
Das Vergleichsportal „Check24“ warnt private Haushalte in Deutschland vor erhöhten Kosten von bis zu 1,4 Milliarden Euro im Jahr.
Aber was kann man dagegen tun, damit die Elektrogeräte nicht zum Geldfresser werden?
Bildlich gesprochen werfen Sie das meiste Geld aus dem Küchenfenster hinaus, denn in der Küche arbeiten die Haushaltsgeräte, mit dem meisten Verbrauch.
Kühlschrank, Geschirrspüler, Herd, Dampfgarer und Co. treiben die Stromrechnung schnell so hoch, dass einem schwindelig werden kann.
 

Mit welcher Energieeffizienzklasse bin ich am besten bedient?

Wie sparsam im Verbrauch so ein Elektrogerät wirklich ist, darüber gibt die Energieeffizienzklasse Auskunft. In der Theorie gäbe es zwar die Klassen A+++ bis zu G, wobei G die echten Energiesünder sind,
doch durch den technischen Fortschritt ist die Kategorisierung von A+++ bis G nicht mehr Up to Date. Bei Herden, Spülmaschinen und Kühlgeräten werden so gut wie keine Geräte mehr hergestellt, die schlechter als A eingestuft sind. Wie sparsam im Verbrauch so ein Elektrogerät wirklich ist, darüber gibt die Energieeffizienzklasse Auskunft. In der Theorie gäbe es zwar die Klassen A+++ bis zu G, wobei G die echten Energiesünder sind,
doch durch den technischen Fortschritt ist die Kategorisierung von A+++ bis G nicht mehr Up to Date. Bei Herden, Spülmaschinen und Kühlgeräten werden so gut wie keine Geräte mehr hergestellt, die schlechter als A eingestuft sind.

Sparen kalte Küchen tatsächlich Strom?

Eine möglichst geringe Raumtemperatur hilft ebenfalls Energie zu sparen. Jedes Grad Celsius, welches ein Kühlschrank nicht ausgleichen muss, um die Lebensmittel angemessen zu kühlen, bedeutet etwa fünf Prozent weniger Energieverbrauch. Da man in der Küche eh viel in Aktion ist und auch Herd und Ofen oft genug Hitze in den Raum abgeben, darf das Thermometer ruhig auf 20 Grad runter gedreht werden. Zuzuglück sparen Sie natürlich ganz automatisch Heizkosten ein.

Wie groß muss der Kühlschrank sein?

Eine simple Rechenformel kann bei der Auswahl des perfekten Kühlschranks helfen: Ein Volumen von „50 Litern pro Person im Haushalt“ ist absolut ausreichend. Ein Vierpersonenhaushalt besäße somit im Idealfall einen 200-Liter-Kühlschrank. Ausnahmen gibt es jedoch, falls Sie auf dem Land leben und nur ein mal die Woche zum Einkaufen in die Stadt fahren und daher Rücklagen bilden müssen. Hier muss mit mehr Platz als üblich eingeplant werden.

Kaltwasser oder Warmwasser für die Spülmaschine?

Seit bereits mehreren Jahren sind die meisten Geschirrspüler nicht länger nur für den Anschluss ans Kaltwasser, sondern auch für das zentrale Warmwasser geeignet. Warmwassergeräte sorgen für eine Halbierung des Energieverbrauchs im Automatikprogramm und sind für fleißige Sparer daher sehr attraktiv. Im Eco-Programm sind es immerhin noch um die 30 Prozent Ersparnis. Dies gilt aber nur, wenn die Maschine an eine ebenfalls effiziente Warmwasserversorgung angeschlossen ist, wie eine hauseigene Solar- oder Biogasanlage.

Elektroherd oder Gasherd - Was ist billiger?

Kochen mit Gas ist im Verbrauch dreimal billiger als Strom. Sie sollten aber die Anschaffungskosten gegenrechnen, da Gasherde deutlich teurer als gewöhnliche Elektroherde sind.
Bei richtigem Gebrauch kann auch ein Dampfgarer eine Alternative zum herkömmlichen Herd sein, wenn Sie oft viele Personen bekochen müssen, wie es bei Großfamilien der Fall ist. Für Singles lohnt sich diese Option nicht.

Das EU Energielabel – was sagt es aus?

Auf dem regulären EU-Energielabel befinden sich die Energieeffizienzklasse, Hersteller und Modellbezeichnung des Gerätes und je nach Typ individuelle, andere Angaben.
Auf dem Label für Kühlschränke sind der Jahresstromverbrauch in Kilowattstunden,
die Nutzinhalte in Liter für Kühl- und Gefrierbereiche und die maximale Geräuschentwicklung in Dezibel angegeben.

Energieeffizienz: Expertenrechnung für cleveres Energie sparen

Die Verbraucherzentrale Bayern rechnet vor, wie sich die Energieeffizienz eines Kühlschrankes auf die Stromkosten auswirkt, wenn man zwei verschiedene Geräte mit einem Nutzvolumen von 300 Litern vergleicht, bei einem theoretischen Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde.
Ein A-Gerät würde jährlich etwa 300 Kilowattstunden verbrauchen und somit Stromkosten in Höhe von rund 75 Euro verursachen. Ganz schön viel oder? Ein A+++-Modell hingegen bräuchte hingegen nur rund 140 Kilowattstunden und würde so auch nur auf einen Betrag von zirka 35 Euro kommen.
Hochgerechnet auf zehn Jahre bedeutet dies eine Ersparnis von immerhin 400 Euro. Nicht wenig Geld, wenn man bedenkt, dass man die meisten Großgeräte meist lange bei sich hat.