Tipps für die Küche – flott, schnell, zuverlässig

Das Leben ist kompliziert genug! Steuererklärung, Auswärts-Termine und der neue Smart-TV können einem ganz schön viel Lebenszeit klauen. Und wie sagt das Sprichwort so schön: „Zeit ist Geld!“. Was im Leben gilt, ist natürlich auch in unserem Lieblingsraum – der Küche – ein ehernes Gesetz. Gut und vor allem entspannt Kochen und Servieren – so sagen zumindest die Profis – ist keine Hexerei! Effizienz und smarte Tipps und Ideen sind neben einem feinen Gaumen fürs Abschmecken die einfachsten Helferlein für eine entspannte Zeit an der Kücheninsel.

Früher nannte man sie Großmuttis Haushaltsratschläge, heute schimpft man sie Life Hacks. Die kleinen und genialen Ratschläge, die kleine Handgriffe und große Ärgernisse erträglicher machen.
Frei nach dem Motto: „Guter Rat ist nicht immer teuer!“ Flamme an für unsere genialen Ideen rund ums einfache Kochen!
 

Das perfekte Stückchen Fleisch

Starten wir mit der Königsdisziplin vieler Köche: dem Steak (sorry an alle Vegetarier/Veganer). Egal ob Filet, Rib-Eye, Tomahawk und „was-weiß-ich-für-welcher-cut“, die entscheidende Frage ist: „Wie bekomme ich es richtig zart“?

Tipp Nummer Eins: Vertrauen Sie auf regionale Qualität aus nachhaltiger Landwirtschaft! Lieber ein „perfektes“ Stückchen Fleisch im Monat genießen, als jeden Tag die günstigste Qualität aus dem Discounter. Wenn Tier und Fleisch quer durch die Welt gefahren und geflogen wird, verschlechtern wir die CO2-Bilanz noch um weitere Stufen, auch die Fleischqualität leidet hier stark. Vom ersparten Stress gegenüber den Tieren brauchen wir gar nicht erst anfangen.

Tipp Nummer Zwei: Die richtige Vorbereitung. Lassen Sie das Fleisch auf Temperatur kommen. Nehmen Sie das rohe Stück frühzeitig aus dem Kühlschrank und lassen Sie es langsam auf Raumtemperatur kommen. So vermeiden Sie bei der Zubereitung den gefürchteten „Hitzeschock“.

Falls Sie tiefgefrorenes Fleisch verwenden möchten: Lassen Sie sich Zeit. Je langsamer das Fleisch auftaut, umso besser für das spätere Gericht.

Lassen Sie das perfekt auf den Punkt gegarte Fleisch noch nachziehen. Legen Sie das fertige Stück auf eine Fleischplatte und decken Sie es mit einer weiteren Platte ab. In der Ruhezeit kann sich der Braten- oder Fleischsaft perfekt verteilen und das Fleisch bekommt ein unverschämtes Plus an Zartheit! Guten Genuss!
 

Getränke kühlen ohne Eisfach

Alles ist Physik! (zumindest irgendwie).  Wenn der Sommer gehörig vom Himmel knallt. Und die eiskalten Getränke am ausgehen sind, dann ist guter Rat teuer. Mit einem einfachen Trick bringt man auch laue Getränke in kurzer Zeit auf Erfrischungstemperatur.
Eine Packung Salz und 1 Liter Eiswürfel und der Rest ist Thermodynamik.

Das Salz löst sich im Wasser auf; dieser Vorgang entzieht der Umgebung Energie/Wärme. Verwenden wir statt Wasser Eiswürfel, so verstärkt sich der Vorgang, da auch das Schmelzen der Umgebung Energie/Wärme entzieht.
Den höchsten „Bums“ entfaltet dieser Hack, wenn Eiswürfel und Salz gut durchgemischt sind.
 
Alles ist Physik! (zumindest irgendwie).  Wenn der Sommer gehörig vom Himmel knallt. Und die eiskalten Getränke am ausgehen sind, dann ist guter Rat teuer. Mit einem einfachen Trick bringt man auch laue Getränke in kurzer Zeit auf Erfrischungstemperatur.
Eine Packung Salz und 1 Liter Eiswürfel und der Rest ist Thermodynamik.

Das Salz löst sich im Wasser auf; dieser Vorgang entzieht der Umgebung Energie/Wärme. Verwenden wir statt Wasser Eiswürfel, so verstärkt sich der Vorgang, da auch das Schmelzen der Umgebung Energie/Wärme entzieht.
Den höchsten „Bums“ entfaltet dieser Hack, wenn Eiswürfel und Salz gut durchgemischt sind.
 

Gutes Ei oder schlechtes Ei?

HaarspalterEI! Ob das Ei noch alle „Tassen im Schrank“ hat oder doch eher den Weg allen Sterblichen gegangen ist, lässt sich am effektivsten und sichersten im Wasserbad herausfinden.

Glas oder transparente Küchenschüssel mit Wasser fühlen und das Ei hineingeben.
Bleibt das Ei am Boden unseres Gefäßes ist alles im grünen Bereich. Treibt das Ei Richtung Wasseroberfläche auf, so sollten Sie tunlichst die Finger davonlassen. Das Ei ist definitiv zu alt und wird Ihnen das Essen (oder die Gesundheit) versauen.
EIn kinderlEIchter Tipp!
 
 

Mission Brotsalat – Cherry-Tomaten schneiden

Es gibt Gerichte, die bleiben in Erinnerung. Und es gibt Gerichte, die die Sogwirkung eines überdimensionalen schwarzen Lochs aufweisen. Ein Brotsalat mit karamellisierten Tomaten gehört ganz klar zur zweiten Kategorie.

Für dieses und viele weitere Gerichte brauchen wir Cocktailtomaten in Hülle und Fülle. Mit einem einfachen Trick lassen sich die kleinen aber feinen Vitamin- und Geschmacksbomben einfach und zuverlässig halbieren.

Die „Zutatenliste“ für dieses Life Hack ist einfach: Cocktailtomaten, ein scharfes Küchenmesser mit mittlerer Klinge und zwei Teller – fertig.

Die Kirschtomaten auf einen umgedrehten Teller legen und diese mit dem zweiten Teller abdecken. Jetzt die roten Geschmacksbomben mit leichtem Druck fixieren und mit der Klinge bei dem Spalt der beiden Teller einen sauberen und kräftigen Schnitt vollziehen. Am einfachsten gelingt dieser Hack mit einem Brotmesser! (Grundsätzlich sind Messer mit gezahnter Klinge die besseren Tomatenmesser).

Viel Spaß beim Brotsalat!
 

Kein Backpulver? Kein Problem

Man möchte der Liebsten oder dem Liebsten eine Freude bereiten, steht in der Küche und backt eine von Herzen kommende Süßigkeit in Kuchenform und dann stellt man fest; Backpulver aus. Keine Sorge, das Projekt „Süße Überraschung“ ist nicht in Gefahr.

Ein kräftiger Schluck Rum ist die Lösung! Dieser bringt nicht nur ein fein strukturiertes Aroma in den Teig, es ersetzt auch das Backpulver. Der Grund ist einfach: der im Rum enthaltene Alkohol verdampft ab 78,3 Grad° und bildet dabei kleine Luftbläschen im Teig. Durch diese wird der Teig locker, luftig und leicht! Achtung, Achtung, der Rum verdampft nicht komplett aus dem Kuchen. Der rumpowered Kuchen ist somit nichts für Schwangere und Kinder.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 
 

Dieses „verdammte“ Glas…

Wir alle kennen und „lieben“ diese Situation: Auf allen „Flammen“ blubbert es, ein unverschämter Geruch breitet sich in der Küche aus und die Familie skandiert „Hunger, Hunger, Hunger!“. Jetzt nur noch die selbst eingemachte Consumé ins himmlische Spargel-Risotto unterrühren und fertig ist das perfekte Essen. Und dann ist es mal wieder soweit, man bekommt dieses „verd****e“ Glas einfach nicht auf. Nicht verzweifeln!
 
  1. Handtuch verwenden. Beim Kochen hat man eigentlich immer fettige Hände. Meist liegt das Problem nicht am zu fest verschlossenen Glas, es sind eher die rutschigen Hände!
  2. Vorsichtig mit einem Messer mit kurzer Klinge zwischen Deckel und Glas fahren. Der „feste Griff des Unterdrucks“ sollte jetzt Geschichte sein!
  3. „Und bist du nicht willig…“ Stechen Sie ein kleines Löchlein in den Metalldeckel.
  4. Auch ein leichter bis mittelschwerer Schlag auf den Glasboden reicht oft aus, um danach dem Glas „den Gar auszumachen“.
  5. Wenn alles nichts hilft: „Halten Sie das Gefäß eine Weile unter heißes Wasser.“ Die thermische Ausdehnung des Deckels sollte das Öffnen des Glases zum Kinderspiel machen.